Über Datentöpfe…

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Daten können Management-Entscheidungen verbessern und Prozesse beschleunigen. DataValueThinking identifiziert Potenziale und Löungspartner wie bimanu bieten pragmatische Beispiele und Referenzen.

Kennen Sie das auch in ihren Unternehmen: Wenn über Kundendaten geredet wird, dann sind das die Daten aus dem xy-CRM-System. Die Finanzdaten? Da schauen wir im SAP. Und dann ist da noch das große Excel des Controllings … Es geht noch weiter schauen Sie sich in Ihrer Produktion um, auch dort gibt es viele Datensilos, um an die Maschinendaten zu kommen. Die Herausforderung ist es, die kaufmännischen Daten mit den technischen Informationen wie IoT Daten sinnvoll zu kombinieren und die Datensilos aufzubrechen.

Manager denken in Datentöpfen. Diese Datentöpfe in den Köpfen der Manager und Mitarbeiter. Darum verwenden wir auch bewusst den Begriff „Datentopf“. Sie können, müssen aber nicht mit den realen IT-Systemen und ihren Datenstrukturen übereinstimmen. In unseren DataValueThinking-Workshops beschäftigen wir uns auch mit diesem Thema und zeigen Potenziale und Verbesserungen auf.

Eine Übung in den Workshops besteht darin, die „Datentöpfe“ zu sammeln und auf einer Karte der Datenlandschaft zu positionieren. In einem nächsten Schritt werden Ideen gesammelt, für welche Entscheidungen, Berichte oder Prozessverbesserungen man diese Datentöpfe nutzt und nutzen könnte. Dabei haben wir über alle Workshops folgende Beobachtungen gemacht.

  • Datentöpfe verbinden ist oft effektiver als in Silos zu denken

Viele Probleme werden versucht in der gleichen Welt, dem gleichen Datentopf, zu lösen. Das CRM-System wird um weitere Informationen und Abfragen komplex (und teuer) ergänzt, obwohl die gleichen Informationen vielleicht in einem anderen Datentopfen vorhanden sind. Oftmals entstehen innovative und pragmatische Verbesserungen durch das einfache Verbinden von Datentöpfen. Zuerst in den Köpfen und später dann auch durch das Verbinden der realen IT-Systeme.

  • Die Verbindung der realen Welt mit der kaufmännischen Welt

Die bestehenden Datenlandschaften der Unternehmen sind durch zwei große Bereiche geprägt. Die bestehenden ERP, CRM und Controlling-Systeme sind eine kaufmännische, betriebswirtschaftliche Abbildung der realen Welt. Daneben gibt es in der Produktion, der Lagerhaltung und Logistik, aber auch in Gebäuden und Anlagen die reale Welt. Diese reale Welt wird immer stärker durch Sensoren erschlossen. Hierdurch werden die Grenzen zwischen diesen beiden Datenwelten aufgeweicht. Dies führt zu Verantwortungskonflikten und einem Anstieg von Zwischenlösungen. Diese sind oftmals teuer und ineffizient, weil das Zusammenwachsen der Datenwelten in den Köpfen der Mitarbeiter, aber auch in den Systemarchitekturen nicht genügend berücksichtigt ist.

  • Manchmal sind Prognosen und Berechnungen effizienter als 100% Messbarkeit

Viele Ideen werden nur umgesetzt, wenn die Daten 100% exakt sind. Also muss ich teuer und aufwendig messen, obwohl ich aus bestehenden statistischen Daten die Information ableiten könnte. Ein Beispiel ist die exakte Messung der Arbeitsplatznutzung durch Kameras oder die Beobachtung des Kundenverhaltens durch entsprechend aufwendiger Sensorik. Neben datenschutzrechtlichen Fragen solcher Lösungen können einfachere, aber ungenauere Lösungen letztendlich die gleichen Aussagen durch statistische Simulationen erzielen. Sie sind aber kostengünstiger und oftmals auch datenschutzrechtlich unbedenklicher.

  • Datentöpfe sind oftmals das Abbild der Organisation

Es ist nicht immer so offensichtlich, wie in einem Workshop, in dem die Bereichsleiterin beim Blick auf die Datentöpfe dachte, dass dies die exakte Abbildung der Aufbauorganisation ist. Oftmals werden Datentöpfe aber auch durch Organisationsstrukturen und dem Denken in Verantwortlichkeiten gefördert.

Natürlich reicht es nicht, in Workshops auf Themen und Beobachtungen hinzuweisen. Es ist auch wichtig, anhand von Beispielen Anregungen für mögliche Lösungen zu geben. Hier nutzen wir auch unsere Technologiepartner, die ihrerseits Ergebnisse und Darstellungen des DataValueThinking für ihre eigene Positionierung nutzen. Ein Beispiel hierfür ist unser Partner https://bimanu.de/. bimanu bietet eine Integrations- und Analyseplattform für das Auffinden, Heben und Veredeln Ihrer Datenschätze an.

Welche Rollen dabei Datentöpfe spielen und was es bedeutet, sie sinnvoll zu verbinden, zeigt bimanu sehr anschaulich in einem kurzen Video https://www.youtube.com/watch?time_continue=8&v=SFgVYc8fWwE&feature=emb_logo

bimanu ist aber nur eine Möglichkeit, Daten sinnvoll für die Wertsteigerung des Unternehmens zu nutzen. Voraussetzung dabei ist neben den technischen Lösungen und Produkten, auch die Datenkultur im Unternehmen zu verankern. Nutzen Sie den Methodenrahmen und die Kreativansätze von DataValueThinking um auch in Ihrem Unternehmen die verborgenen Werte des Datenschatzes zu erschließen.